Saint Aygulf, endlich ein Kitespot! Schon bei unserer Anfahrt sehe ich die vielen Schirme am Himmel und kann es kaum erwarten, selbst aufs Wasser zu kommen! Eine erste Sichtung der Parkmöglichkeiten am Spot zeigt uns jedoch, dass wir hier mit unserem Wohnmobil nichts finden werden.

Also gilt es vorher auf dem angrenzenden Campingplatz einzuchecken und Achse, unser Wohnmobil einzuklarieren.

Zwischen Campingplatz und Strand liegt ein Naturschutzgebiet. Man kann es zwar durchqueren, aber es ist schon ein kleiner Fußmarsch bis zum Spot.

Bis ich schließlich alles vorbereitet und den richtigen Weg gefunden habe, ist der Wind fast wieder weg und meine Stimmung endsprechend gedämpft.

Heute also doch nicht mehr aufs Wasser…
Doch keine Bange, die nächsten Tagen halten noch ausreichend Möglichkeiten für mich bereit J

Die Windbedingungen reichen dabei von Mulle Mulle bis hin zu Sturmböen von 8-9 Bft.

Die Sturmböen werden übrigens noch zur ungewollten Verlängerung unseres Aufenthalts hier führen.
Der Kitespot Saint Aygulf ist richtig cool! Ein langer Sandstrand, der bis zum Beginn der Hauptsaison komplett den Kitern zur Verfügung steht.

Und mit einer großen, exklusiven Strandbar (le l’las d’Estel) mit großer Chilloutarea. Leider auch ziemlich teuer… Für einen Kaffee und ein kleines Bier zahlen wir 14 Euro.

Wie uns erzählt wurde, wird die ganze Bar am Ende der Saison komplett abgerissen und in der nächsten Saison wieder im neuen Stil aufgebaut. Dann gibt es eine wilde Eröffnungsparty, für alle, die eine Menge auf sich halten und genug Kleingeld haben, um es auch jeden zu zeigen.

Trotzdem haben wir uns den Luxus gegönnt, zwei Nachmittage in der Chilloutarea abzuhängen und ein wenig zu lesen.

Kiten wie Gott in Frankreich - Saint Aygulf

mit iPhone aufgenommen

Kiten wie Gott in Frankreich - Saint Aygulf

mit iPhone aufgenommen

Kiten wie Gott in Frankreich - Saint Aygulf - lütte Freiheit auf Achse

So wie es aussieht, ist Saint Aygulf wohl eher ein Wavespot.

Während meines Aufenthalts sind die Wellen so zwischen 1-1,5 Meter hoch und der Wind kommt meist direkt onshore. Was einerseits gut ist, weil Du nicht abgetrieben wirst, andererseits kommen Dir die Wellen frontal entgegen. Das macht die Sache ein wenig ruppig und man kann die Wellen nicht so schön abreiten.

Insgesamt bleiben wir fünf Tage. Das ist, wie gesagt nicht ganz freiwillig…

Viel fotografiere ich in dieser Zeit nicht, weil ich gerade lieber auf dem Wasser bin. Wer weiß, wann sich mir die nächste Gelegenheit dafür bietet. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die nächsten Spots auf unserem Weg!
Wen es interessiert, hier ist die Adresse vom Campingplatz:

La Plage d’Argens

541, RD559

83370 Saint-Aygulf